EMB Energie Mark Brandenburg GmbH

Interview mit Uwe Madel

Foto: rbb


 

 

 

 

 

 

Herr Madel, sind Sie aus Brandenburg?
Ja, ich bin in Frankfurt (Oder) geboren und aufgewachsen und meiner Heimatstadt noch immer sehr verbunden.

Wollten Sie schon immer Journalist werden?
Eigentlich war es mein Traum, Handball-Olympiasieger zu werden, aber da war ich dann mit 1,80 Metern doch zu klein. Dann habe ich lieber von 1988 bis 1993 in Leipzig und Madrid Journalistik studiert und bin heute froh, diesen Weg genommen zu haben.

Warum unterstützen Sie die MISSION ENERGIESPAREN?
Weil ich meine, dass jeder Einzelne für die Zukunft unseres Planeten mitverantwortlich ist. Egal, ob Jung oder Alt. Immer nur zu fordern, die Politiker müssen was tun, das reicht nicht. Wir müssen schon selbst mit anpacken und das möglichst schnell. Denn die Lage ist bereits sehr ernst.

Woran merkt man das?
Zum Beispiel daran, dass sich unser Klima verändert. Immer häufiger kommt es auf der Welt zu Dürreperioden oder Überschwemmungen. Vielen Tieren wird der Lebensraum weggenommen. Der Eisbär zum Beispiel hat es von Jahr zu Jahr schwerer, da die Pole langsam aber sicher schmelzen.

Warum ist die Energie daran schuld?
Weil wir zu viel Energie verbrauchen und damit zu viel schädliches CO2 in die Atmosphäre schicken. In Deutschland 11 Tonnen pro Kopf und Jahr. Das sind 11.000 Kilogramm.

Und wie viel dürften es sein?
Höchstens 2 Tonnen. Das haben Wissenschaftler errechnet. Wenn ihr also irgendwo Solaranlagen auf dem Dach, eine Anlage für Biogas oder Windräder seht, dann ist das gut für die Umwelt. Und mit dem geplanten Ausstieg aus der Atomenergie ist das Energiesparen aktueller denn je.

Kann man überhaupt Energie sparen ohne im Winter zu frieren oder ohne auf Fernsehen zu verzichten?
Natürlich. Meistens ist es nämlich zu Hause viel zu warm. Wenn man die Temperatur um zwei Grad reduziert, kann man 12 Prozent Energie einsparen. Und mal ehrlich, wie oft flimmern Fernseher oder Computer, ohne dass jemand davorsitzt… Ihr werdet bei der MISSION ENERGIESPAREN noch viele Kleinigkeiten kennenlernen, die der Umwelt gut tun.

Sie haben in den vergangenen sechs Jahren rund 40 Schulen besucht und für die Teilnahme an der MISSION ENERGIESPAREN geworben. Welche Eindrücke hatten Sie?
Ich war echt begeistert. Die meisten Schüler haben erzählt, wie wichtig ihnen der Schutz der Umwelt ist und dass sie gerne selbst etwas dafür tun wollen. Und sie haben dies dann später in der MISSION ENERGIESPAREN bewiesen. Dadurch wurde die Mission inzwischen zu einem der wichtigsten Schülerwettbewerbe im Land Brandenburg. Und sie haben auch die Politiker aufgefordert, zu handeln und nicht nur zu reden.

Sparen Sie selbst auch Energie?
Ich versuche es. Wir haben zum Beispiel viele Energiesparlampen zu Hause und heizen mit einer modernen Erdgasheizung. Aber ehrlich, manchmal bin ich auch ein wenig vergesslich. Wenn ich zum Beispiel mal vergesse, irgendwo das Licht auszumachen, dann schimpfen meine beiden Töchter mit mir. Sie sind 12 und 10 Jahre alt und zu Hause meine Energiespar-Minister.

Haben Sie einen Tipp für die Teilnehmer an der MISSION ENERGIESPAREN?
Ich gehe ja im Fernsehen jeden Sonntag auf Verbrecherjagd. Da ist oft die richtige Spürnase gefragt, um die Täter zu finden. Genauso wie bei der Energiespar-Aktion. Denn auch Energieverschwender hinterlassen Spuren.

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